Gestalttherapie nach Perls

Die Gestalttherapie

Was ist Gestalttherapie und was kann ich mir darunter vorstellen?
Die Gestalttherapie wurde in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts durch Fritz Perls begründet.

Die Gestalttherapie ist ein ganzheitlicher Ansatz der humanistischen Psychotherapie, der sowohl gesprächsorientiert, als auch darstellend-kreativ und körperorientiert ist.
Der Begriff „Gestalt“ bedeutet nicht, dass etwas Gegenständliches gestaltet wird.
Die Gestalttherapie hat nichts mit Gestaltung zu tun.

Das Hauptanliegen der Gestalttherapie ist das Schließen sog. „offener Gestalten“.

Eine „offene Gestalt“ ist ein Erlebnis, dass noch nicht ausreichend verarbeitet und daher noch nicht abgeschlossen ist und deshalb unvollständig bleibt.

Alles was wir erleben, alles was in der Vergangenheit geschah, wird entweder von uns verarbeitet und damit ein Teil unseres Erfahrungsschatzes oder wir tragen eine unfertige Situation oder „unvollendete Gestalt“ mit uns herum. Diese unverarbeiteten und unerledigten „Gestalten“ bleiben in unserem System aktiv, auch wenn wir es schaffen, sie erfolgreich aus unserem Alltagsbewusstsein zu verdrängen.

Und so beeinträchtigen sie uns oft im „Hier und Jetzt“.

Daher treten beim Erleben ähnlicher neuer Situationen diese alten offenen Gestalten wieder in den Vordergrund – damit sie gelöst werden können.
Das können Sie zum Beispiel dann spüren, wenn Sie in einer recht harmlosen Situation oder bei einem Streit viel heftiger reagieren, als für diese Situation eigentlich nötig oder wenn Sie z.B. bei Problemen anderer Menschen extrem mitleiden. Die Situation im „Hier und Jetzt“ hat einen Knopf bei Ihnen gedrückt, durch den eine ähnliche vergangene Erfahrung, die Sie nicht verarbeitet haben, hochgekommen bzw. wieder aktiv geworden ist.

In der Gestalttherapie nach F. Perls geht es darum, diese unfertigen Erlebnisse nachträglich zu verarbeiten.
Ihre offenen Gestalten werden geschlossen und damit als Erfahrung in Ihren Erfahrungsschatz aufgenommen.

Die Arbeit mit der Gestalttherapie ist nicht zielorientiert.
Dennoch möchte ich Ihnen Ziele nennen, die sich häufig aus der Arbeit mit den offenen Gestalten ergeben

Denn die Arbeit mit der Gestalttherapie bringt uns an Fragen wie:

Hierzu werden Sie Ihre eigenen individuellen Antworten finden / erarbeiten.

Erleben Sie sich selbst aus einer neuen Perspektive und begreifen Sie Ihre Lösung.