Kinesiologie / Neuromuskulärer Sensitivitätstest

Die Kinesiologie bzw. der neuromuskuläre Sensitivitätstest, die heute ein vielseitiges Gesicht verschiedenster Ausrichtungen zeigen, wurden in den sechziger und siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts in Amerika entwickelt. Die Kinesiologie basiert im wesentlichen auf dem Meridiansystem der traditionellen chinesischen Medizin. Geschwächte Muskeln weisen dabei auf Störungen im zugehörigen Meridian hin, dem wiederum Organe, Drüsen, Gewebestrukturen, Sinnesorgane, Emotionen etc. zugeordnet sind. Auf der Hautoberfläche gibt es Zonen und Punkte, die reflektorisch mit den Meridianen verbunden sind.

Wie funktioniert die Kinesiologie?

Unsere Skelettmuskulatur wird bewusst über das willkürliche Nervensystem gesteuert, das heißt unsere Muskeln führen das aus, was wir uns vornehmen. Wenn aber Gefahr droht, wenn Schnelligkeit entscheidet, dann übernimmt ein automatisches Reaktionssystem die Handlungen.
Zu diesem Zweck muss einen Augenblick die willkürliche Muskeltätigkeit unterbrochen werden und dies muss bei allen Muskeln im Organismus gleichzeitig, in dem Augenblick in dem wir mit einer Gefahr oder einem Stress konfrontiert werden, geschehen.

Für diesen Moment, in dem die automatische Reaktion stattfinden muss, wird das willkürliche Nervensystem von seinem Zugang zur Muskulatur „abgekoppelt“.
Einige Sekunden später setzt die Verbindung jedoch wieder ein.

Diesen Moment nutzt die Kinesiologie bei dem Muskelreaktionstest (MRT).

Die Basis der Reaktion beim Muskeltest ist also eine Unterbrechung der willkürlich ausgeführten Bewegung bei Konfrontation mit einem Stressreiz.

Mit anderen Worten:

Die willkürliche Bewegung ist das Halten des Arms gegen den Druck des Testers.
Sie wird in dem Augenblick unterbrochen, in dem der Stressreiz auf das System einwirkt. Also wird der Muskel beim Testreiz gar nicht schwach – es wird nur kurzfristig die willkürliche Kontrolle über den Muskel unterbrochen.

Besonders erstaunlich ist dabei, dass der Organismus selbst kleine Reize, die von uns bewusst nicht als Stress identifiziert werden, als Stress erkennt und mit einer veränderten Muskelreaktion beantwortet.

Wobei unterstützt die Kinesiologie meine Behandlung?

Durch den Muskeltest kann ich Ihren Körper „befragen“ was ihn belastet, auf welche Stoffe er allergisch reagiert, welche Blockaden oder Störfelder bestehen und mit welcher geeigneten Technik diese aufgelöst werden können bzw. welche Therapien die Heilung unterstützen.

Bei der Testung stehen mir mehrere Hilfmittel z.B. Testsätze, Polfilter, Signalverstärker zur Verfügung

Haben Sie noch Fragen zur Kinesiologie?
Sprechen Sie mich an.
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