Nahrungsmittel + Jahresrhythmus

Die, unserem natürlichen Jahresrhythmus entsprechenden Nahrungsmittel unterscheiden sich je nach Wohnort im Sommer und im Winter voneinander.

Ich zugegebenermaßen vor einem Jahr auch das erste Mal. Seitdem lässt mich das Thema nicht mehr los.

Aber zurück zur Ernährung und zu der, mit der Anpassung an die Rhythmen zusammenhängenden Nahrungsumstellung…

Es ist wohl das Thema, was für die Meisten von uns am Schwierigsten umzusetzen ist.
Das ist aber meiner Meinung nach ein Thema, das in jede Behandlung hinein gehört.
Haben Sie körperliche Beschwerden irgendeiner Art, so schauen Sie sich erstmal Ihre Ernährung an.

Bereits Hippokrates von Kos (er gilt als der berühmteste Arzt des Altertums und unsere Ärzte schwören ihren Eid auf ihn) sagte:
„Lass die Nahrung deine Medizin sein und Medizin deine Nahrung!“
Es scheint also kein neues Thema zu sein, es ist aber ein sehr aktuelles Thema.

Legen wir vorher erstmal fest, was denn „gute Ernährung“ heißt:

Kurz gesagt: gesunde Ernährung ist die optimale Ernährungsweise, mit der man wenn man krank ist gesund wird und wenn man gesund ist dauerhaft gesund bleibt.

Können Sie das von Ihrer Ernährung zu 100% behaupten?
Ich kann es von meiner nicht. Aber ich nehme es immer wieder als Maßstab, denn Ausnahmen dürfen sein.
Ausnahmen müssen aber Ausnahmen bleiben, denn sonst sind sie ja keine Ausnahme mehr!
Also: kehren Sie auch nach Zeiten der Ausnahmen immer wieder zurück zu Ihrer guten Ernährung!

Wie sieht die Ernährung im Sommer aus?

Wir wissen nun, dass wir von Natur aus die Kohlenhydrate nur im Sommer (warmes/spätes Frühjahr und warmer/früher Herbst) in Form von Obst kennen und dass das Obst sich in unseren Breitengraden von dem Obst in den Tropen unterscheidet.

Orientieren Sie sich im Sommer an der „Low Carb“-Ernährung. Greifen Sie nur in geringem Maße auf Kohlenhydrate zu und wenn Kohlenhydrate, dann möglichst nur langsam verwertbare Kohlenhydrate. In kleinen Mengen sind Sättigungsbeilagen wie Nudeln, Kartoffeln und Reis im Sommer passend. Streichen Sie alle schnell verwertbaren Kohlenhydrate in Form von Zucker, Süßspeisen, helle Mehle etc. von Ihrem Speiseplan. Im Netz finde Sie ausreichend Information zum Thema „Low Carb“, so dass ich hier nichts weiter darüber schreiben muss. Informieren Sie sich, spielen Sie mit der Fülle der Nahrungsmittel und stellen Sie Ihre Ernährung im Sommer dauerhaft auf weniger Kohlenhydrate um.

Wie sieht die Ernährung im Winter aus?

Im Winter kennen wir nun von Natur aus keine oder nur die Kohlenhydrate, die in Wurzelgemüse vorhanden sind.
Was heißt das für unsere Ernährung?

Süßspeisen, Zucker, Auszugsmehle und Produkte daraus streichen Sie im Winter ganz von Ihrem Speisezettel.

Nahrungsmittel nach Jahresrhythmus als Taktgeber für unsere innere Uhr wird so integriert

 

An der Stelle möchte ich Ihnen eines vor Augen führen:
Wenn Sie im Winter abends mit Süßigkeiten im geheizten Wohnzimmer ohne Blueblockerbrille vor dem Fernseher/PC/Tablet/Smartphone etc. sitzen, dann denkt Ihr Organismus es ist Sommer (es gibt Kohlehydrate, es ist warm und lange hell).
Damit bringen Sie Ihr System aus dem gesunden Takt!
Sie haben es in der Hand…

 

Und natürlich gibt es bei allem Ausnahmen:

Achten Sie immer auf Ihre Befindlichkeiten und sollten Sie unter gesundheitlichen Problemen leiden oder Medikamente nehmen, fragen Sie bitte vor der Ernährungsumstellung Ihren Arzt oder Heilpraktiker.

Hier können Sie lesen, was ich zum Thema Temperatur im Jahreszeitenrhythmus schreibe

Nahrungsmittel + jahresrhythmus